
Die Zukunftsgruppe – gemeinsam hören, wohin Gott uns führt
Als God in Life Remstal sind wir 2026 in einen Zukunftsprozess gestartet. Dafür gibt es die Zukunftsgruppe: Sie besteht aus unseren Bereichsleitern, den Ältesten und unserem Pastor. Begleitet wird sie von Norbert Kemmesies, einem externen Coach von CBI (Church Basics International), der selbst Pastor ist und viele Gemeinden auf ähnlichen Wegen begleitet hat.
In der Zukunftsgruppe geht es nicht darum, dass ein kleiner Kreis über die Köpfe der Gemeinde hinweg entscheidet. Es geht darum, gemeinsam hinzuschauen, ehrlich Bilanz zu ziehen und auf Jesus zu hören: Wofür ist unsere Gemeinde da? Was will der Herr mit seiner Gemeinde? Denn sie ist seine Gemeinde – nicht unsere.
Damit alle auf dem Laufenden bleiben, berichten wir hier nach jedem Treffen, woran wir gerade arbeiten. Fragen und Gedanken dazu sind jederzeit willkommen – sprich uns einfach an.
Bericht von Martin Weese, vom ersten Treffen am 14.06.2026:
Beim ersten Treffen der Zukunftsgruppe haben wir Norbert, unseren Coach von CBI, kennengelernt. Durch seine große Praxiserfahrung und den Blick aus vielen verschiedenen Gemeinden hilft er uns, unsere eigene Situation besser zu verstehen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Gemeinsam haben wir uns angeschaut, welche Bereiche eine Gemeinde prägen:
- die Gemeinschaft untereinander,
- persönlicher Dienst und Entwicklung,
- das Leben mit Gott,
- die Wirkung nach außen,
- sowie Leitung und Organisation.
Ziel ist ein ausgewogenes Zusammenspiel dieser Bereiche – passend zu unserem Umfeld und zu dem, wie wir als Gemeinde sind.
Standortbestimmung
Wir haben gesammelt, was wir als Gemeinde tun, wie gut es läuft und wo wir Herausforderungen sehen. Daraus entstand ein klares Bild, das zu einer offenen und ehrlichen Diskussion geführt hat: Warum gehen wir in die Gemeinde? Warum gibt es uns? Was prägt unsere Kultur?
Was deutlich wurde
Aus dem Austausch wurde deutlich: Wir sind dankbar für unsere Gemeinde. Wir wollen Gemeinde sein, wir schätzen unser Ältestenteam und Thias als Pastor. Wir sind gerne miteinander unterwegs, da wir uns auch teilweise schon lange kennen.
Gleichzeitig spüren wir den Wunsch, nach vorne zu gehen: eine neue Vision zu entwickeln, unsere gemeinsame DNA klarer zu fassen und neu zu formulieren, wofür unsere Gemeinde da ist. Wir wünschen uns, dass Menschen Jesus kennenlernen und dass wir ein sichtbares Zeugnis nach außen sind.
Natürlich ist es eine Herausforderung, dass wir im ganzen Remstal verteilt wohnen. Aber: Eine Gemeinde, zu der man gerne geht, wo geistliches Leben spürbar ist und man als Person ankommt und integriert wird – zu der fährt man auch gerne. An so einer Gemeinde wollen wir weiter bauen.
Konkrete Perspektiven
Zum Schluss haben wir erste Strategie‑Optionen gesammelt. Dabei wurde deutlich: Es geht nicht darum, immer mehr zu machen oder alles anzubieten. Mit unserer Größe können wir das nicht leisten. Aber wir können das, was uns wichtig ist – zum Beispiel einen guten Gottesdienst am Sonntag – bewusst und stark gestalten. Und wir können das, was uns vielleicht fehlt, wie das Einladen und Integrieren neuer Menschen, dort mit hineinnehmen. Die Stärken der Lerchenheide wollen wir dafür nutzen.
Diese Gedanken können Bausteine für unsere Zukunft sein. Beim nächsten Treffen denken wir an dieser Stelle weiter. Wir sind gespannt, wie es weitergeht!