Wer kennt es nicht: Wir feiern Gottesdienst in der Lerchenheide – und die Besucher sitzen bibbernd mit Mantel und Schal in den Reihen. Ja, wir haben eine Ölheizung. Die ist aber alt und fällt immer wieder aus – trotz Wartung im letzten Jahr.
Ein Beispiel: Wir schalten die Heizung schon am Vortag ein, damit sich der Gottesdienstraum aufheizen kann. Wenn dann am Sonntagmorgen Lobpreisteam und Technik mit dem Soundcheck starten wollen, hat sich die Heizung über Nacht abgeschaltet. Es ist bitterkalt – und der Gottesdienst ist „temperaturtechnisch” gelaufen. Hastig wird der Holzofen angeworfen, Heizstrahler werden ausgepackt – doch trotz Hektik und Stress für alle Beteiligten ist die Situation nicht mehr zu retten. Es bleibt zu kalt.
In der unteren Lerchenheide, wo unser Kinder- und Teenie-Gottesdienst stattfindet, hatten wir bisher gar keine Heizung – nur ein paar elektrische Geräte, die regelmäßig die Sicherung rausfliegen ließen. In den letzten beiden Jahren haben wir zuerst den Kinderraum, dann den Teenieraum mit einer Klimaanlage ausgestattet, die sowohl heizen als auch kühlen kann. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Hoher Stromverbrauch? Ja, aber nur für wenige Stunden – statt tagelangem Betrieb einer Ölheizung in einem praktisch ungedämmten Gebäude. Und das bei den aktuellen Ölpreisen!
Warum sanieren wir nicht grundsätzlich mehr?
Wir haben die Lerchenheide von der Stadt Stuttgart gepachtet. Melden wir Bedarf für eine neue Heizung, Dämmung, Solaranlage oder neue Toiletten an, steigt die Miete drastisch – und das bei einem Pachtvertrag, den die Stadt jederzeit mit einmonatiger Frist kündigen kann. Deshalb investieren wir in der Regel nur in Optik – und in Technik nur dann, wenn es gar nicht anders geht. Auf eigene Kosten.
Der Plan
Eine kostengünstige, gebrauchte Klimaanlage mit genügend Leistung, um die obere Lerchenheide richtig warm zu bekommen. Die Geräte sind gefunden, der Einbautermin wird gerade gesucht, Helfer haben sich gemeldet, um den Einbau in Eigenregie zu stemmen. Gesamtkosten: ca. 3.000 Euro.
Das ist übrigens fast genau der Betrag, den wir sonst für Heizöl ausgeben müssten. Unser Tank ist komplett leer – und für einen Winter brauchen wir etwa diese Summe, da sich die Ölpreise leider anders entwickelt haben, als wir gehofft hatten.
Im letzten Gottesdienst wurde das Vorhaben angekündigt – und ganz spontan hat eine Familie bereits 1.000 Euro überwiesen. Wir vertrauen Gott, dass weitere Menschen bewegt werden, diese außerplanmäßigen Kosten mitzutragen. Wer es auf dem Herzen hat, etwas zu geben – egal, wie groß oder klein der Betrag ist –, darf gerne unsere Bankverbindung nutzen. Eine steuerlich anerkannte Spendenbescheinigung gibt es dann im Januar/Februar 2027.
Spendenkonto
Als Gemeinde finanzieren wir uns ausschließlich über Spenden. Wir freuen uns daher über jeden, der sich mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende beteiligt. Bitte gib im Verwendungszweck unbedingt den Gemeindenamen „God in Life Remstal” mit an.
Empfänger: Brothaus God in Life e. V.
IBAN: DE41 6006 9905 0022 8690 00
Verwendungszweck: God in Life Remstal, deine Adresse
(Deine Adresse ist für die Erstellung einer Spendenbescheinigung zum Jahresende notwendig.)

