Als Gemeinde haben wir uns auf den Weg gemacht, Gott zu fragen, wie er sich seine Gemeinde wünscht, welche Wege wir gehen sollen und welche Türen er für uns öffnet. Dazu haben wir gefragt, wer an einem sogenannten „Zukunftsprozess” aktiv mitwirken möchte. Gemeldet haben sich verschiedene Personen, die unsere Gemeinde auf dem Herzen haben und dazu beitragen wollen, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Die unterschiedlichen Perspektiven der Altersgruppen und Dienstbereiche sind dabei enorm wichtig – und sollen alle eine Stimme haben.
Nach zwei ersten Treffen in dieser Gruppe geht es jetzt schrittweise in die Veränderungsphase. Hindernisse, auf die wir dabei stoßen, wollen wir mit Gottes Hilfe aus dem Weg räumen – mit dem Ziel, dass die Gemeinde innerhalb eines Jahres und nach einem Blick auf sämtliche Gemeindebereiche gesund und vital ist.
Zuerst das Gebet
Statt in übersteigerten Aktionismus zu verfallen, war uns wichtig, zuerst im Gebet zu „arbeiten” – damit alle menschlichen Bemühungen nicht umsonst sind:
„Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann mühen sich alle, die daran bauen, vergeblich. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, dann hält der Wächter vergeblich Wache.” (Psalm 127,1)
So entstand das „Zukunfts-Gebet” für die ganze Gemeinde: immer mittwochs, immer von 20 bis 21 Uhr und immer online über Zoom – damit jeder von überall teilnehmen kann und keine An- und Rückfahrt nötig ist.
Mitmachen
Du möchtest Teil der Zukunftsgruppe werden? Dann melde dich gerne beim Ältesten-Team – vielleicht bist du schon beim nächsten Präsenztreffen am Sonntag, dem 25.10.2026, dabei. Du möchtest lieber nur punktuell mitwirken, wenn dich ein Thema anspricht oder du dazu einen wichtigen Beitrag leisten kannst? Kein Problem.
Oder du möchtest einfach mitbeten, weil dir die Entwicklung der Gemeinde wichtig ist? Dann wähl dich über diesen Zoom-Link ein – immer mittwochs, 20 bis 21 Uhr:
https://us06web.zoom.us/j/86044889578?pwd=tuPsOdvEIAPsyavyvGfV6u6X9snHuE.1
Ora et labora
Und keine Sorge: Wir verfahren getreu dem Motto „Ora et labora” – bete und arbeite. Gemeint ist damit das ausgewogene Zusammenspiel von geistlichem Leben (Gebet, Gottesdienst) und praktischer Arbeit, wobei Arbeit nicht als Last, sondern als sinnstiftender Teil des Lebens und als Form des Gottesdienstes verstanden wird. Es wird also nicht nur „geredet”: Erkannte Herausforderungen werden umgehend angepackt, notwendige Gespräche geführt, wichtige Entscheidungen und Veränderungen angestoßen.

