Ein Artikel von Veit Ullrich
Die genaue Adresse des Gartengrabes lautet:
Garden Tomb Jerusalem Association, Conrad Schick Str. 1, 91193 Jerusalem, Israel, www.gardentomb.com, Tel.: +972 2-5398100, E-Mail: mail@gardentomb.com
Meine Vorgehensweise bei dieser biblisch archäologischen Untersuchung: Ich habe die Angaben zum Standort des Gartengrabes in der Bibel mit dem oben genannten Gartengrab verglichen. Es gibt nur ein Gartengrab in Jerusalem, Israel.
1. Johannes 19,17: Golgotha wird auch Schädelstätte genannt. Korrekt. Sie (römische Soldaten) übernahmen Jesus, und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die Schädelstätte heißt auf hebräisch Golgotha. Außerhalb der Stadtmauer der Altstadt von Jerusalem, am Damaskustor beim arabischen Busbahnhof (Suleiman-Busbahnhof), befindet sich eine etwa 8 m hohe Felswand aus Sandstein, die auch Gordons Calvary genannt wird. Sie können sie sich jetzt auf Google Maps ansehen. Es besitzt zwei sehr furchterregende Augenhöhlen und ein Nasenbein. Der Mund entsteht durch einen Riss in der Felswand, der von den Gesteinsschichten herrührt. Die Stirn vom Totenschädel geht über in das Plateau vom Hügel. Leider wurde das Gesicht des Schädels durch einen strengen Winter im Jahr 2006 – Erosion – beschädigt. Unter Gordons Calvary hill sind im Internet 100 Jahre alte Fotos zu finden. Es gibt eine Debatte über die genaue Lage der Stadtmauer von der Altstadt Jerusalems, da auch das Heilige Grab beansprucht, der wahre Ort der Kreuzigung und Grablegung Jesu zu sein. Kritiker des Heiligen Grabes behaupten, es liege innerhalb der Stadtmauern und gelte daher nicht als Grab Jesu, was ich auch behaupte. Es könnte sich jedoch zur Zeit Jesu außerhalb der Stadtmauern befunden haben, da Fundamente der Mauer innerhalb der heutigen Stadtmauern sichtbar sind. Diese Kritik trifft auf das Gartengrab nicht zu, da es sich auch heute noch außerhalb der alten Stadtmauer befindet. Die Stadtmauern der heutigen Altstadt von Jerusalem wurden auf den ursprünglichen Fundamenten jener Zeit errichtet. Die Fundamente sind über 2000 Jahre alt, die Stadtmauern stammen aus der Zeit um 1550, welche der türkische Eroberer Suleiman der Große errichten ließ.
2. Joh. 19,20: Golgatha liegt außerhalb und nahe der Stadt. Das stimmt. 19. Pilatus aber ließ ein Schild machen, und auf das Kreuz setzen, darauf stand: Jesus von Nazareth, der König der Juden. Dieses Schild lasen viele Juden, denn die Stätte wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war auf hebräisch, lateinisch und griechisch geschrieben. Diese Felswand von einem Steinbruch ist etwa 50 m von der Stadtmauer entfernt.
3. Mt 27,39: Golgatha liegt an einer Hauptstraße, mit vielen Menschen. Richtig. Dann wurden 2 Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorübergingen schmähten ihn und sprachen: … Das Damaskustor liegt in der Nähe von Golgatha, der Hauptstraße nach Norden und nach Damaskus.
4. Joh. 19,38; Mt 27,57: Josef von Arimathäa war ein reicher Mann. Richtig. Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der heiß Josef und war auch ein Jünger Jesu. Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus man sollte ihn ihm geben. Das gesamte Grabmal hatte ein Vermögen gekostet. Ein armer Mann konnte sich ein so ein kostspieliges Grab nicht leisten. Schon der große Rollstein der Grabtür muss ein kleines Vermögen gekostet haben. Auch all die Extras wie die große Wasserzisterne, die Weinpresse und der private Gärtner – all das kostete ein Vermögen.
5. Johannes 19,41: Gartengrab. Richtig, auch heute noch ist es ein Gartengrab mit einer Weinpresse und sogar einer sehr großen Wasserzisterne. Der gesamte Ort ist als Garten angelegt.
6. Matthäus 27,60: Ein neues, unberührtes Grab. Richtig, außer Jesus befand sich kein Leichnam im Grab. Dies wird von Archäologen bestätigt. Ein so schönes Grab ist für alle Angehörigen, die ein Grab für ihre Verstorbenen suchen, wünschenswert. Gott muss über sein Grab gewacht haben, denn sonst wären menschliche Knochen darin.
7. Johannes 19,42: Das Gartengrab liegt in der Nähe von Golgatha. – Richtig, etwa 100 m entfernt. Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt worden war, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in dem noch nie jemand gelegen hatte. Wegen des Rüsttages der Juden legten sie Jesus da hinein, weil das Grab so nahe war.

8. Markus 16,4: Der große Rollstein vom Grab war sehr groß. – Richtig Und sie( die Frauen) sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein vom Eingang des Grabes? Und sie sahen hin und sahen, das der Stein weggewälzt war, er war nämlich sehr groß. Die Führungsrinne hat einen Innendurchmesser von etwa 30–40 cm, was auf die Dicke des ursprünglichen Rollsteins hinweist. Die Byzantiner oder die Kreuzritter veränderten die Führungsrinne aus Stein, da es angeblich zeitweise als Pferdetrog diente. Sie erhöhten auch die Höhe des Grabeingangs. Einige Anhänger glauben, der große Rollstein vom Berg Nebo in Jordanien mit einem Durchmesser von 2,95 m passe genau in den Führungssteg. Das ist jedoch falsch, da der Rollstein 40 cm breit ist und lediglich 2 m vor dem Eingang rollen würde, nicht aber über die gesamte Länge von etwa 8,00 m. Außerdem ist er viel zu groß, da der ursprüngliche Rollstein nicht höher als 2,00 m war. Die Türschwelle liegt etwa 30 cm über dem Boden. Petrus musste sich beim Betreten des Grabes bücken. Daher ist eine Größe von maximal 2,00 m realistisch. Es ist jedoch äußerst schwierig, eine so seltene Steinplatte zu finden. Entweder bräuchte man ein Wunder, um sie zu finden, oder man müsste eine neue anfertigen lassen.
9. Markus 16,5: Das Grab (2 Kammern) hat eine linke Kammer für die Besucher und eine rechte Kammer für die Toten. Richtig Sie( Frauen) gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der hatte ein langes weisses Gewand an und sie entsetzten sich. 6. Er aber sagte zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden er ist nicht hier. Da ist die Stätte, wo sie ihn hingelegt hatten.
10. Matthäus 27,66: Die römischen Soldaten „versiegelten“ den Stein. Richtig Sie ( römische Soldaten) gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein. Es kann sein, das die römischen Soldaten beides taten, sie versiegelten den Rollstein mit Wachs und sie hängten eine Kette davor. Es wird angenommen, dass die römischen Soldaten Löcher in die Felswand bohrten, um links und rechts vom Rollstein Eisenstangen mit Ösen anzubringen. Daran hängten sie dann eine Eisenkette. Es ist unwahrscheinlich, dass die Römer ein Wachssiegel verwendeten, da dies nicht hält, wenn man den Rollstein aus Felsen rollt. Links neben dem Türloch in der Felswand, befindet sich ein abgebrochener Eisenbolzen aus römischer Zeit. Es wird vermutet, das der Engel Gottes, der den großen Rollstein wegrollte den Bolzen abgebrochen hat.
11. Die Grabnische hinten rechts, wo Jesus lag, ist etwa 1,80 m lang. Dies passt sehr gut zum Turiner Grabtuch, auf dem der Gekreuzigte ebenfalls etwa 1,80 m lang ist. Das Turiner Grabtuch ist das einzige christliche Leinentuch, das das Gesicht, den Leib und das Blut Jesu darstellt. Die erstaunliche Tatsache ist, dass dieses über 4,00 m lange Leinentuch Vorder- und Rückseite des Körpers von Jesus mit dem Gesicht Jesu zeigt. Der übernatürliche Beweis für die Echtheit dieses Leinentuchs ist, dass auf dem Tuch, das ebenfalls das Gesicht Jesu zeigt, keine Farbe gefunden wurde. Das Gesicht und der Leib des Gekreuzigten müssen durch das helle Licht der Auferstehung Christi in das Tuch eingebrannt worden sein.
12. Meine persönliche Erfahrung mit dem Heiligen Geist und mein Zeugnis. 2009 besuchte ich mit einer christlichen Gruppe das Gartengrab. Da in den kleinen Raum des Gartengrabes nur etwa 10 Besucher passen und die Tür auch schmal ist mussten wir draußen Schlange stehen, um hineinzukommen. Um uns die Wartezeit zu vertreiben, fingen wir an, Loblieder zu singen. Plötzlich begannen sie in Zungen zu singen. Ich dachte: Oh, diese überaus spirituellen Frauen wollen sich nur profilieren. Doch als ich sie in Zungen singen sah, überkam mich die Erkenntnis. Der Heilige Geist sagte mir: Das ist es, das ist es, das wahre Grab Jesu. Deshalb wurde ich, mit Gottes Gnade, zu einem großzügigen Spender für das Gartengrab. Ich bin nicht der Einzige, der am Gartengrab eine Begegnung mit dem Herrn hatte. Viele Menschen, sogar Juden, die messianische Gläubige wurden, hatten dort tiefgreifende Begegnungen mit dem Herrn. Es kommt häufig vor, dass Menschen, besonders Frauen, dort unkontrolliert weinen. Mir ist das auch einmal passiert.
13. Unsere christlichen Vorfahren, die Byzantiner und Kreuzfahrer, erkannten ebenfalls den Wert dieses Grabes. Die Byzantiner malten das Kreuz mit den Buchstaben Alpha und Omega in das Grab. Das Kreuz zeigt Menschenknochen und verweist auf Psalm 16,8. Dieses gemalte Kreuz bestätigt eindeutig, dass es sich um das Grab Jesu handelt. Um das Grab in eine Kapelle umzubauen, wurde es verändert, was die Bedeutung dieses Ortes unterstreicht. Die Wand rechts vom Eingang wurde entfernt, sodass die Menschen von draußen in das Grab blicken konnten. Außerdem befinden sich oben am Grab Löcher für Balken, die ein Dach über dem Grab ermöglichten. Archäologen fanden zudem die Überreste einer weiteren Kapelle neben dem Grab.
14. Das Gartengrab – eine symbolische lebendige Bundeslade des Neuen Testaments (Johannes 20,11–13): Maria stand draußen am Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich hinunter und schaute in das Grab hinein. Und sie sah zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen am Kopfende und den anderen am Fußende, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte. Dann fragten sie sie: „Frau, warum weinst du?“ Dass die zwei Engel in der Grabnische saßen, in der Jesus lag, ist ein Gleichnis von der Bundeslade, auf deren Deckel ebenfalls zwei Engel einander zugewandt waren. (Diese Schlussfolgerung zog mein Freund Gerd Prengel.) Meine Schlussfolgerung ist, dass das Gartengrab mit Sicherheit das wahre Grab Jesu ist, aus dem er am dritten Tag auferstand. Die Debatte um das Heilige Grab „Holy Sepulchre“ Die ganze Debatte darüber, welcher Ort das richtige Grab Jesu ist, ist sinnlos. Wenn wir uns die biblischen Fakten ansehen und sie mit unseren Erkenntnissen vergleichen, erkennen wir deutlich, dass das „Heilige Grab“ „Holy“Sepulchre ein Schwindel ist. Es ist schlichtweg falsch und eine Lüge. Das „Heilige Grab“ hat kein Golgatha aus Stein, das einem Totenschädel ähnelt, kein vollständiges aus einem Felsen gehauenes Grab, keine steinerne Führungsschiene aus Stein gehauen, keine linke und rechte Kammer, keinen Garten, keine öffentliche Straße… Fazit: Das Großartige ist, dass der Heilige Geist selbst bezeugt, dass Jesus auferstanden und lebendig ist, insbesondere im Gartengrab. Der Heilige Geist ist der größte und beste Beweis dafür, dass Jesus lebt und von den Toten auferstanden ist. Er bestätigt dies auch durch Heilungen, Zeichen und Wunder. Lob sei dem Herrn! Aufgrund all dieser wunderbaren Tatsachen, dass Golgatha und das Gartengrab wirklich existieren und wir es alle selbst überprüfen können, wenn wir nach Israel reisen, können wir uns hundertprozentig sicher sein, dass das wichtigste Ereignis im Leben, der Tod, die Grablegung und Auferstehung Jesu Christi mit seinem Erlösungswerk an einem realen Ort stattfand, nämlich am Busbahnhof Suleiman – Golgatha und dem Gartengrab, dem wahren Grab Jesu, in dem er drei Tage lang lag.
Golgatha und das Garten Grab Jesu ist biblisch und archäologisch belegt, weshalb wir dies viel leichter glauben können. Ich selbst habe in den Jahren 1988 und früher Farbfotos von Golgatha gemacht, die anders aussehen, da der Boden durch über 100 Jahre alten Schutt angehoben wurde. Sie können direkt dorthin reisen. Wenn Sie nun auf www.googlemaps.com gehen und „Sultan Suleiman central station, Jerusalem, Israel“ eingeben, dann können sie sich jetzt live den Ort mit 360 Grad Rundum Sicht anschauen. Deshalb rufe ich alle Menschen dazu auf, an Jesus Christus, den auferstandenen Erlöser, zu glauben und ihn als ihren persönlichen Herrn in ihr Leben einzuladen.
Veit Ullrich, Mobil: +49 1704185865, Deutschland, vullrich@startmail.com
